gestern gezwitscher von depone:
morgen ist blogaction-day zum thema armut und heute werde ich wohl einen neuen mac bestellen. hm. komplexkomplex.
es machen über 11.000 blogger mit – sogar ein paar deutsche … passenderweise wurde gestern auch der welthungerindex 2008 als pdf veröffentlicht.
hier geht es seit tagen schon um armut, geld und schuld. tut mir leid dass ich langweile.
ist eigentlich relative oder absolute armut gemeint? hm. manchmal blätter ich dann in irgendeinem bestseller – aber zu diesem thema drückt der sich so merkwürdig schwammig und unkonkret aus, oder?
nehmt Euch in acht! hütet Euch vor aller habgier! denn das leben eines menschen hängt nicht von seinem wohlstand ab.
verkauft Euren besitz und gebt das geld den armen! schafft Euch geldbeutel an, die nicht löchrig werden und legt Euch einen unerschöpflichen reichtum im himmel an, wo kein dieb ihn findet und keine motten ihn fressen. denn wo Euer reichtum ist, da wird auch Euer herz sein.
der diener, der den willen seines herrn kennt und sich nicht auf sein kommen vorbereitet und nicht tut, was sein herr will, der wird hart bestraft werden. [...] wem viel gegeben wurde, von dem wird viel gefordert, und wem viel anvertraut wurde, von dem wird umso mehr verlangt.
überhaupt gruselt mich lukas ganzes zwölftes kapitel. äußerst. oder hier:
jesus antwortete: wenn Du vollkommen sein willst, geh, verkaufe alles, was Du hast, und gib den erlös den armen, und Du wirst einen schatz im himmel haben. und dann komm und folge mir nach!
was meint der denn bitte mit alles? was heißt verkaufe in diesem zusammenhang? wie definiert sich erlös? was soll nachfolgen? erst mal noch griechisch und hebräisch lernen.
konkret? soomah schlägt compassion vor. ich schon wieder worldvision. kleiner tipp zum schluß:
wenn Du zum beispiel den armen etwas gibst, lass es nicht vor Dir her mit posaunen ankündigen, wie es die heuchler in den synagogen und auf den gassen tun, um von den leuten geehrt zu werden. ich sage Euch: sie haben ihren lohn damit schon erhalten. wenn Du den armen etwas gibst, soll Deine linke hand nicht wissen, was die rechte tut. was Du gibst, soll verborgen bleiben. dann wird Dein vater, der ins verborgene sieht, Dich belohnen.


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