auslandsexpress.

kunde im europäischen ausland. ab und an wird bestellt. heute am telefon. die produktion steht. ob wir schnellschnell was schicken können. soll morgen da sein.

sicher. wir machen ja alles was Sie wollen. abwiegen, einpacken, zur nächsten postfiliale.

‘express ins ausland? nein, das dürfen wir nicht.’

[keine weitere reaktion.] ja und was jetzt bitte?

‘normalerweise hauptpost. hat aber heute geschlossen. betriebsversammlung. stand doch in der zeitung.’

NATÜRLICH. und jetzt? gibts denn da nicht irgendwie ne telefonnummer wo Sie mal anrufen könnten?

‘ja ich seh mal nach.’ [...] ’schreib ich ihnen auf. da können Sie anrufen.’

wow, kundenservice danke.

lernerfolg: anrufen, maße sagen, gewicht sagen, adresse sagen. innerhalb einer dreiviertelstunde kommt jemand aus der fünfzig kilometer entfernten großstadt.

’sind da drogen drin? oder geld?’

nö, schön wärs. würd ich ja nicht wegschicken.

‘oder ne bombe? aber wird eh nochmal durchleuchtet, bevor es ins flugzeug geht.’

ankunft zwölf uhr am nächsten tag. notiz fürs nächste mal: buchen im internet ist günstiger.

teile: 22,00 €. versand: 187,00 €. adrenalinstoß: unbezahlbar :-/

siehe auch:
oberschichtenfernsehen.  • freisein.  • fragooglestunde.  • beamtenchindogu.  • treibjagd.  • wengogirls.  • miristschlecht.

Der Beitrag wurde am Dienstag, den 16. September 2008 um 16:16 Uhr veröffentlicht und wurde unter bienmaveine. abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.


blogoscoop