buttermilchkur.
an der kasse eines supermarktes steht eine alte frau um ihre einkäufe zu bezahlen. hinter ihr befindet sich eine junge mutter mit ihrem etwa fünfjährigen sohn, und noch eins dahinter steht ein punk mit roten haaren, lederjacke, tätowierungen und einer buttermilch in der hand.
der kleine bub fährt mit dem einkaufswagen ständig in die beine der alten frau, was dieser sichtlich missfällt und auch weh tut. dreht sich die oma zu der jungen mutter um und sagt: “verbieten Sie doch bitte Ihrem sohn, mir ständig mit dem einkaufswagen in die füße zu fahren. das tut mir weh.”
antwortet die junge frau: “tut mir leid, aber ich verbiete meinem sohn nichts, er wird antiautoritär erzogen!”
alle in der warteschlange schauen betreten zur seite. nur der punk öffnet langsam seine buttermilch und schüttet sie der jungen frau über ihre haare. “ich bin auch antiautoritär erzogen worden” sagt er lachend und geht zurück, um eine neue buttermilch zu holen.
edit:
diese geschichte ist von mein-finanzbrief.de zitiert [siehe erstes 'via']. dort gibt es noch viele weitere positive gedanken.
27. August 2008 um 17:12
Ich liebe das Beispiel, habe es schon öfter gehört und ich bin 100% der Meinung das traditionelle Erziehungen und wenn es sogar sein muss das es heist das ich mein Kind schlagen werde, der Antiautoritären bevorzuge.
Wenn man was wachsen lässt ohne es zu stutzen wird es verwilder, so ist das in der Natur, und genau so ist es bei uns Menschen!
27. August 2008 um 23:55
möööp.
autobahnkinderschlagen geht gar nicht.das ding an diesem urban myth ist doch, dass alle ‘kuck mal der punk. der machts richtig. ach hätte ich doch auch ein wenig courage.’ denken.
und irgendwann lernen wir noch mal den unterschied zwischen antiautoritärer erziehung und laissez-faire.