und wer an unreinheit gefallen hat,
mag sich weiter verunreinigen.
soll weiterhin das rechte tun,
und wer ein geheiligtes leben führt,
soll weiterhin so leben, wie es gott gefällt.
what you got they can't steal it • no they can't even feel it • stay safe tonight • you've got to leave it behind • walk on.
zu spät aufstehen. beim ausparken stoßstange touchiert? dusche wird kälter statt wärmer. duschschlauch fällt ab und spritzt rum. detis wlan läuft wegen mir nicht mehr. telefonsupport statt einkaufen und lichttherapie. sam gamdczyk führt meinen support noch weiter fort. chaoswohnung aufräumen. altes tagebuch blättern statt aufräumen:
… ich muß aufpassen, daß ich hier nicht total verblöde. meine gedanken drehen sich andauernd nur um irgendwelche strandinnen. schrecklich. nach diesen zwei wochen kann ich mich auf 1 dm abschreiben, glaub ich. ich muß mir ein paar prioritätspunkte anders setzen, und sie dann auch beachten. setzen ist keine schwierigkeit aber b8n! lange nicht mehr im buch gelesen. keine zeit, keine lust? lust? lust? zentis frühstückskonfitüre. erdbeerenstark. verblöde mehr am meer. nacht. p.s.: merken: information overkill. buenos noches señoritas.
31.07.91
preisfrage: wer erfindet solche scheißtage? – und wo ist ein ausgang.
currently playing: fettes brot – lieblingslied
dieses wochenende ist 24-7prayer tausch-aus-tag in köln.
hab zwar noch nix zum austauschen, aber freue mich sehr auf ‘boiler-rooms’, ‘klostermäßige gemeinschaften’ und ‘gebetsrhythmus über den gebetsraum hinaus’.
ja, ich habe damals red moon rising [wenn freunde anfangen zu träumen und zu beten] gelesen. ja, es hat mich bis zu tränen berührt. nein, ich bin nicht zum bloggen gekommen …
genervt von den zwischenrufen der geschichteschonkennerInnen beschlossen wir, unbekanntere zu erzählen. aber: mehr anspruch – mehr vorbereitung … daher mal eben noch den text durchlesen.
moment mal, exakte elberfelder:
luther: … der männlich ist, …
zürcher: … was männlich ist!
menge: … ein einziges mannesbild …
gute nachricht: … der an die wand pinkelt!
KJV: … any that pisseth against the wall.
schlachter: … einen …, der an die wand pißt.
tur-sinai: … übrig lasse, was an die wand pißt.
buber: … einen wandpisser …
unerhört! sofort mit seife den mund auswaschen. zum glück stehen solche unflätigkeiten nicht in der volxbibel. schlecht stünde es sonst um die jugend …
aber meine lieben heebs, was steht denn dann bitte im urtext?
ach und steht eigentlich bei der BigS ‘wandpisserInnen und sitzpinklerInnen’?
nachtrag:
nix is. die BigS schreibt total geschlechtsunsensibel ‘was männlich ist’. [danke, storch!]
currently playing: mitmach-songs aus promiseland – davie, davie!
habe damals von rebeq und gurki sowohl das buch als auch die lesung geschenkt bekommen [danke sehr!
]. jedoch bin ich noch nicht dazu gekommen [wie zu so vielem], es zu lesen …
daher kommt mir heute abend der wahre luxus zu teil, den roman in empfang zu nehmen und ihn von der künstlerin höchst persönlich vorgelesen zu bekommen
do you want a fuck? [...] just think about how this product will fly off the shelves in Israel. I can’t wait for the press reviews! [...] this is going to be so much fun, I can’t wait to go to a gadget store and ask the girl at the counter “how much does it cost to get a ‘fuck’ here?”
ja, es scheint alt zu sein. nein, ich kannte es noch nicht. nein, ich kann kein hebräisch. ja, es bestätigt meine abneigung. zune microsoft!
immer auf der suche nach neumodischem technikschnickschnack, um tante johanna auf jamaica anrufen zu können.
auf das vielversprechende wengo gestoßen:
opensource, standardkonform, aus frankreich, mac os, windoof, linux, jabber, icq, aim, videochat, voip, konferenzen, sms-versand, you name it …
und wer sich heute noch bis mitternacht anmeldet, bekommt einen ganzen euro zum kostenlosen ausprobieren gutgeschrieben.
übrigens macht der franzos mit seinem twinfone auch noch vor, wie ich mir telefonieren seit längerem wünsche. hoffe auf apple …
soviel dann auch zum vorsatz ‘konzentration statt zerstreuung’.
ergreife die initiative für wahre schönheit.
peter fragte neulich ‘wer will eigentlich in den himmel?’ und wo man einen vorgeschmack erlebt habe. bedenkwürdigerweise erhielt er bisher erst eine antwort …
himmel ist weißblaue bettwäsche.
ein ‘herzlich willkommen’ am empfang.
nach einem jahr abwesenheit mit namen begrüßt werden.
direkter zugang zu einem jura-kaffeeautomaten.
und neuerdings wlan in zimmer acht (café).
himmel ist aus der heimatlichen wirrnis heraus
ankommen und sofort mit einem klaren kopf wissen,
dass die zerstreuung zu hause der sammlung weichen muß.
himmel ist wasser aus der nicht versiegenden schlossquelle.
und menschen, menschen, menschen, die ihr leben für andere leben.
himmel ist im burgsaal sitzen. hören, dass himmel ein ort ist,
wo man das ‘hier war ich doch schon mal’-empfinden hat.
und mit einer freudenträne im knopfloch wissen,
dass im himmel ein schloss mit vielen räumen und treppen sein wird.
himmel ist unverhofft noch mal p.w. zu hören.
wie er mit leidenschaft über tod und ewigkeit spricht.
himmel ist wissen, dass er [wie immer
] die wahrheit sagt.
und innerlich seufzen: ‘auch mich’.
letzteworte.