neurotheologie.

mal wieder versucht die welt sich zu erklären, welche synapsen, welche hirnströme wohl gott in uns erschaffen.

das limbische system mit seiner amygdala wäre höchst interessant, da es doch auch das areal sei, “das uns sexuelle lustgefühle erst bewusst macht, ob mit oder ohne kondom.”

[würde dies nicht eine tiefere, theologische auslegung des 'gott erkennen' befürworten ... ?]

immerhin kommt sie zum weisen ratschluss:

Der Umgang mit Gott, so könnte man mithin folgern, ist eben eine komplexere Angelegenheit.

natürlich darf bei solch heiklen fragen ein expertenzitat nicht fehlen:

Das Gehirn bringt Gott hervor in dem Glauben, dass es von einem Gott hervorgebracht wurde, der es gut mit uns meint.
eugen drewermann, kirchenrebell

vater, vergib ihnen; denn sie sind bewusstlos … oder wie storch so schön formulierte: ‘glaube ist nicht auf physiologie zurückzuführen sondern auf eine gottesbegegnung!’

siehe auch:
fragooglestunde.  • neidvoll.  • palmsonntag.  • Du hörst mir nicht zu.  • freisein.  • goldkind.  • da bloggt der papst.

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 31. August 2006 um 09:30 Uhr veröffentlicht und wurde unter art de vivre., bonmots., confiance. abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.


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