jeruschalajim.

Als wir ankamen, standen die Menschen schon bis zum Damaskus-Tor und warteten darauf, mit ihren Lämmern zum Tempel zu gelangen. Schmierig schwarzer Rauch trieb mit dem Wind vom Tempel her, wo zehntausend Priester Lämmer schlachteten und Blut und Fett auf dem Altar verbrannten.

Überall in der Stadt brannten Herdfeuer, an denen Frauen die Lämmer zubereiteten. Die Luft war dunstig, die Ausscheidungen einer Million Menschen und ebenso vieler Tiere. Schlechter Atem, Schweiß und Uringestank stiegen in der Hitze des Tages auf, mischten sich mit dem Blöken der Lämmer, dem Gebrüll der Kamele, dem Geschrei der Kinder, dem Wehklagen der Frauen und dem gedämpften Summen allzu vieler Stimmen, bis die Luft vor Geräuschen, Gerüchen und Gott und Geschichte beinah erstickte.

Hier hatte Abraham die Botschaft Gottes erhalten, dass sein Volk das Auserwählte sei, hierher kamen die Hebräer aus Ägypten, hier baute Salomo den ersten Tempel, hier wandelten die Propheten und Könige der Hebräer, und hier wurde die Bundeslade verwahrt. Jerusalem. Hierher kam ich mit Christus und Johannes dem Täufer, um den Willen Gottes zu erfahren und, wenn wir Glück hatten, ein paar echt süße Mädchen zu sehen.

christopher moore - die bibel nach biff, s. 123
siehe auch:
kernderbotschaft.  • omnia ad majorem dei gloriam.  • Du hörst mir nicht zu.  • friedensgebet.  • zelten gehen.  • määääh.  • nichts neues unter der sonne.

Der Beitrag wurde am Sonntag, den 16. Juli 2006 um 17:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter art de vivre., bonmots., confiance. abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.


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