Monthly Archive for Januar, 2006

thou shalt not miss this movie.

arnold und jesus – ‘come wif me if you want to live!’ – bei mirko gefunden.

alleine laut lachen ist wahrscheinlich ein qualitätsmerkmal …

lichtgestalt.

topbloggerin anke besucht gottesdienst und bloggt äußerst ehrlich drüber. respekt!

mein strukturiertes wochenende.

“von den mönchen lernen

freitag

20.00 alternative worshipevent zum thema
00.00 vigil / lesung – bibeltexte, psalmen, div. texte

samstag

08.45 laudes / morgengebet
09.00 frühstück / kaffee
10.00 terz (geistliche übung)
10.15 hallo! / einstieg etc.
10.45 LE1 – ‘geschichte des mönchtum’
12.00 sext (geistliche übung)
12.15 minipause
12.30 LE2 – lebensregel – geregelte nachfolge
13.30 mittagspause / kennenlernen / reden / kaffee
15.00 non (geistliche übung)
15.15 LE3 – gemeinde als „kloster“
16.00 minipause
16.15 LE4 – regelwiki
17.00 austausch & gespräch
18.00 vesper (geistliche übung)
18.30 minipause
19.00 LE5 – die spiritualität der mönche
20.00 komplet (geistliche übung)
20.30 austausch / kennenlernen / feiern
00.00 lesung / vigil

sonntag

10.00 café offen
10.45 laudes / morgengebet
11.00 brunch / austausch
14.00 besichtigung des klosters maulbronn

da bloggt der papst.

sie ist schon einen ganzen monat alt, wurde aber heute erst veröffentlicht – die erste enzyklika von b16. das gute am papst – wenn er bloggt ist das gleich für die gesamte katholische kirche verbindlich.

die welt fasst seinen post mit der schlagzeile “papst: liebe ist nicht bloß sex” zusammen – wäre ich ohne welt und ohne papst nicht drauf gekommen.

aber wow, “gott ist liebe (deus caritas est)” – das hab ich noch nie gehört, gut dass das mal ein papst anspricht.

wenn ich jetzt nur noch zeit zum lesen hätte …

calling technical support.

gewicht hat einen traurigen höchststand erreicht.
BMI liegt bei 27,3 kg/m²

disziplin? ausdauer? gaben? ziele? berufung? vision?
hätte, wollte, müsste, sollte, wäre, würde, dürfte, dächte …

ich tue nicht das gute, das ich tun will – sondern das böse, das ich nicht tun will, das tue ich. ich stelle also folgende gesetzmäßigkeit bei mir fest: so sehr ich das richtige tun will – was bei mir zustande kommt, ist das böse.

ich unglückseliger mensch! mein ganzes dasein ist dem tod verfallen. wird mich denn niemand aus diesem elenden zustand befreien?

technischer support!!! technischer suppooort!!!

selleutka.

soo – die wortpresse 2.0 ist neunzehn tage alt und schon hab ich auch aktualisiert. scheint alles geklappt zu haben. falls das noch wer vor sich hat, gibt es hier eine ganz nette anleitung.

jetzt nur noch die alten blogeinträge endlich schreiben, die offenen kommentare kommentieren, vorsätze fürs neue jahr und <zack> sind wir schon wieder synchron mit der echtzeit …

except you.

haven’t seen you in quite a while
i was down the hold, just passing time
last time we met it was a low-lit room
we were as close together as a bride and groom
we ate the food, we drank the wine
everybody having a good time
except you
you were talking about the end of the world

i took the money, i spiked your drink
you miss too much these days if you stop to think
you lead me on with those innocent eyes
you know i love the element of surprise
in the garden i was playing the tart
i kissed your lips and broke your heart
you, you were acting like it was the end of the world

in my dream i was drowning my sorrows
but my sorrows they learned to swim
surrounding me, going down on me
spilling over the brim
waves of regret, waves of joy
i reached out for the one i tried to destroy
you, you said you’d wait until the end of the world.

currently playing: u2 – until the end of the world

individuell, aber schnell & biggedibonduelle.

Der Yindie ist da. [...] Aber im Unterschied zu den Vorgängern aus den 80er Jahren darauf bedacht, nicht so viel Wert auf Konsum zu legen, etwas Besonderes zu sein und unabhängig zu bleiben. Eine Mischung aus Yuppie und Independent also – ein Yindie.

[...] Zwischen 20 und 35 Jahre alt, besonders häufig im Coffee-Shop anzutreffen, vor sich einen Caffe Latte (oder neuerdings die Tee-Variante Chai Latte) sowie einen Computer mit drahtlosem Internet-Zugang. [...] Wichtigstes Statussymbol für die neue Sozio-Gruppe ist ein tragbarer MP3-Player, der iPod mit seinen weißen Ohrstöpseln.

currently playing: rödelheim hartreim projekt – papa

knusper, knusper, knäuschen.

Zudem gibt es ganz neue Formen von Sexualität, die Objektophilie zum Beispiel [...] Das sind Menschen, die sich in tote Gegenstände verlieben, in Objekte, zum Beispiel in ein Schiff oder in ein Hochhaus. Oder denken Sie an die Welle der Asexualität, die zur Zeit durchs Land geht: Menschen, die kein sexuelles Verlangen haben, die nicht das Bedürfnis haben, mit einem andern Menschen sexuell zu verschmelzen, und die sich zu dieser Asexualität auch öffentlich bekennen.

professor volkmar sigusch
frankfurter institut für sexualwissenschaft
im welt-interview

currently playing: lale andersen – ein schiff wird kommen (SCNR mix)

heranwachsender hauptbahnhof.

Wenn Sie aa vom Hauptbahnhof in München mit zehn Minuten ohne dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen am am Hauptbahnhof in München starten Sie ihren Flug zehn Minuten schauen Sie sich mal die großen Flughäfen an wenn Sie in Heathrow in London oder sonstwo meine se Cha Charles de Gaulle äh in Frankreich oder in äh in in äh in äh Rom wenn Sie sich mal die Entfernungen ansehen wenn Sie Frankfurt sich ansehen dann werden Sie feststellen dass zehn Minuten Sie jederzeit locker in Frankfurt brauchen um ihr Gate zu finden wenn Sie von Flug von vom Hauptbahnhof starten Sie steigen in den Hauptbahnhof ein Sie fahren mit dem Transrapid in zehn Minuten an den Flughafen in an den Flughafen Franz-Josef Strauß dann starten Sie praktisch hier am Hauptbahnhof in München das bedeutet natürlich dass der Hauptbahnhof im Grunde genommen näher an Bayern an die bayerischen Städte heranwächst weil das ja klar ist weil auf dem Hauptbahnhof viele Linien aus Bayern zusammenlaufen.
edmund stoiber
handeln statt reden. (sic!)

man hört es und kanns doch nicht glauben …
gefunden bei konomu.

schillerglatzen, goethelocken.

Nach dem Besuch eines Gottesdienstes im August vergangenen Jahres in Kiel fand eine 71 Jahre alte Frau aus dem dänischen Wohld ihr Gefährt in der Goethestraße nicht wieder. Daraufhin zeigte sie bei der Polizei einen Autodiebstahl an. Ein halbes Jahr später fiel einer Anwohnerin ein seit längerem geparktes Auto auf – allerdings in der Schillerstraße. Polizisten stellten es am Sonnabend sicher. Statt Aufbruchspuren entdeckten sie Werbeprospekte vom Sommer hinterm Scheibenwischer.

welt-newsticker

currently playing: rudi carrell – goethe war gut

oh, heimatland.

durch technorati beim crazy christian gelandet. warum bekommt der so viele worte ab – und ich keins?

einfach mal gelesen:

“Gott selbst möchte den Menschen in der Welt als einziger ABBA (aramäische Wort für: Papa) begegnen. Wir werden als Volk Gottes in dieser Zeit immer stärker die Vaterliebe zu den Menschen fließen sehen.
Nicht ohne Grund hat der himmlische Vater (JAHWE ZEBAOTH) einen deutschen Menschen in das Amt des Papstes kommen lassen (Deutschland wird auch Vaterland genannt), um uns dies als Menschen so zu offenbaren. Amen und Amen.”

oh, heimatland! spätestens beim ‘aero prayer – gebetsflugdienst für berlin’ verschlägts mir dann doch die sprache.

übrigens bekommt der erste, der ‘kritikgeist’ schreit, von mir persönlich das buch ‘denken – für christen nicht verboten‘ [nicht, dass ichs gelesen hätte] … um die ohren geschlagen.

currently playing: udo jürgens – lieb vaterland

ohrenklingeln.

In Ergänzung Ihres ausgezeichneten Artikels über Depressionen in Deutschland möchte ich Ihnen einen Hinweis geben, der sich auf die Äußerung von Florian Holsboer (Max-Planck-Institut für Psychiatrie) bezieht. Herr Holsboer sagt, dass es für ihn ein Traum wäre, einen Depressionstest zu entwickeln, der so einfach wie ein Schwangerschaftstest funktioniert.

Tinnitus ist im hohen Maße ein Frühsymptom für entgleisende Depressionen und Angststörungen und somit ein Marker, an dem man frühzeitig durch Fragebögen die Depression entdecken und enttabuisieren kann.

Dr. Hans Strahl, 40545 Düsseldorf
leserbrief, focus 1/2006

hmm, spannend auch, dass beim tinnitus die schlafapnoe erwähnt wird. da wünsch ich doch ein fröhliches neues jahr! werde den artikel wahrscheinlich mal lesen …