An dieser Stelle verstummte der Biber und nickte ein paar Mal geheimnisvoll. Dann winkte er den Kindern, sich so dicht um ihn zu scharen, wie es nur ging, sodass seine Schnurrhaare ihre Gesichter kitzelten, und fuhr mit leisem Flüstern fort:
“Es heißt, Aslan sei auf dem Weg – vielleicht ist er schon eingetroffen.”
Und nun passierte etwas sehr Eigenartiges. Keines der Kinder wusste, wer Aslan war, genauso wenig wie du, doch kaum hatte der Biber diese Worte ausgesprochen, überkam jedes von ihnen ein ganz neues Gefühl. Vielleicht hast du es im Traum schon einmal erlebt, dass jemand etwas zu dir sagt, was du nicht verstehst, doch im Traum hast du das Gefühl, als wäre es von ungeheurer Bedeutung – entweder so schrecklich, dass sich der ganze Traum in einen Albtraum verwandelt, oder so wunderschön, dass du es gar nicht beschreiben kannst, und der Traum ist so voller Seligkeit, dass du dich dein ganzes Leben lang daran erinnerst und dir immerzu wünschst, du könntest in diesen Traum zurückkehren.
So war es auch jetzt. Als der Name Aslan fiel, gab es jedem der Kinder einen kleinen inneren Ruck. Edmund empfand ein geheimnisvolles Grauen. Peter fühlte sich plötzlich tapfer und abenteuerlustig. Susan war es, als wäre gerade ein köstlicher Duft oder eine liebliche Melodie an ihr vorbeigezogen. Und Lucy bekam das Gefühl, als ob man eines Morgens aufwacht und einem plötzlich einfällt, dass die Ferien anfangen oder es endlich Sommer ist.
eigentlich zum verschenken gekauft – ach, mal kurz reinkucken … an einem abend durchgelesen. immer wieder beeindruckt, wie einfache, nur aus buchstaben zusammengesetzte worte mein hartes herz zum schlagen erweichen.
Zu beneiden sind alle, die Narnia zum ersten Mal kennen lernen – ob sie nun zehn oder fünfzig sind.

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