nichts neues unter der sonne.

zu gedanken und gesprächen der letzten tage passend (?), blogge ich mal ein fundstück - ohne werten zu wollen und rein prophylaktisch:

“Ich bin entsetzt über das, was heutzutage bei uns vorgeht. Ein jeder, der eben angefangen hat zu meditieren und der sich im Zustande der Sammlung Worte bewußt wird, hält sie sogleich für ein Werk Gottes und behauptet: ‘Gott hat zu mir gesprochen’ oder ‘Ich habe eine Antwort von Gott erhalten’. Aber dies ist nicht wahr; so einer hat nur zu sich selbst gesprochen. Auch gibt das Verlangen nach diesen Worten, die den Menschen ermutigen, ihnen selbst solche Worte ein, und dann wähnen sie, Gott habe gesprochen.”

Johannes vom Kreuz (1542-1593)

edit:
scheint gekürzt und nicht gut übersetzt zu sein. daher für weitere lektüre ein link zum original [ascent of mount carmel - buch 2, kapitel 29, absatz 4 und 5].

siehe auch:
solsburyhill.  • omnia ad majorem dei gloriam.  • lowpriceless.  • senfkornglaube.  • jeruschalajim.  • diversity.  • knusper, knusper, knäuschen.

Der Beitrag wurde am Montag, den 17. Oktober 2005 um 15:16 Uhr veröffentlicht und wurde unter bonmots., confiance. abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.


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