Monthly Archive for Oktober, 2004

gefahr: wlan im bett.

von link zu link zu link ging es um smartexchanges, immer wieder emerging churches und interessante blogs.

kerstin hack bringt in ihrem blog einen text von markus lägel:

<quote>
Wittenberg, 1718.
Es ist dunkel. Ein Dutzend Jugendlicher sitzt geheimniskrämerisch im Kreis. Nach einem gemeinsamen Gebet legen sie voreinander ein Versprechen ab. Sie geloben
- treu zu Jesus zu stehen,
- alle Menschen ehrenwert zu behandeln
- und das Evangelium bis an die Enden der Erde zu bringen.
Als Zeichen dafür tauschen sie Ringe aus in denen steht: ‘Keiner lebt für sich allein.’

Georgia, 1733.
Einer dieser Ringträger wird Gouverneur in Georgia. Er erinnert sich seines Versprechens. So verhindert er die Einführung der Sklaverei in seinem Staat. Statt dessen verbreitet er dort das Evangelium – Hand in Hand mit Tomochichi, dem König des dort ansässigen Indianerstammes. Andere dieser Ringträger, deren Namen nie jemand kennen wird, ließen ihr Leben zurück und gingen aufs Missionsfeld – viele kehrten nicht wieder lebend nach Hause zurück.
Angestiftet wurden diese ‘Ringträger’ von einem verträumten und oft hochnäsigem Teenager – Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Ein Teenager, der später Kultur, Architektur, Wirtschaft und Theologie seiner Zeit entscheidend geprägt hat, der mit seinem Glauben sogar Goethe faszinierte.

Deutschland, 2005.
Wir brauchen auch HEUTE junge Menschen, die solche Entscheidungen treffen. Die Kunst, Politik, Sport und Medizin für Gott prägen wollen – und auch bereit sind, den Marsch durch die Institutionen anzutreten. Menschen, die durch ihren Glauben an Jesus sowohl ihre Freunde, als auch die ‘Goethes’ von heute faszinieren.
[...]
Können Sie sich vorstellen, dass in Ihrer Gemeinde ein ‘von Zinzendorf’, eine ‘Mutter Theresa’ oder ein ‘Martin Luther’ sitzt? Kannst Du Dir vorstellen, dass er in Dir schlummert?
</quote>

ach, und der mirko bloggt auch – wie spannend, sollte ich mal im auge behalten :-)

jetzt aber wohl doch mal schlafen …

kilometerstand 5666x.

tankanzeige auf ‘leer’
keine tanke auf der autobahn
abfahren
einsame landstraße
dunkel
spät
eine 24-h-tanke
endlich
automat zur selbstbedienung
beide karten nicht akzeptiert
kein bargeld
bangend weiterfahren
kleines kaff
keine tanke
bares vom fremdbank-automaten
zurück zur 24-h-tanke
automat akzeptiert die scheine nicht
einsame landstraße
geschlossene aral
noch einsamere landstraße
seit 20 minuten bangen
und stoßgebete
jeder kilometer könnte der letzte
endlich noch ne 24-h-tanke
selbstbedienungsautomat
mag meine karte
nur noch 1,5 liter im tank
danke jesus!
gut zu hause angekommen

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